„Ihr beherrscht Euer Handwerk“
Bienenbüttler Jugendfeuerwehr erhält Leistungsspange
5 Wochen hatten sie dafür intensiv geübt, nun hatten sie sie „an“ der Tasche; die Leistungsspange.
Die Leistungsspange ist die höchste Auszeichnung, die ein Jugendfeuerwehrmann in seiner jungen Feuerwehrkariere erreichen kann. Jugendwart Markus Eisele setzte klare Ziele. Nich nur das „gerade so Bestehen“ mit der Mindestpunktzahl von 10 war das Ziel, nein: „ Mindestens 18 – 19 Punkte müssen es sein“, so Eisele. Schließlich heißt es ja auch Leistungsspange.
Sehr früh am Sonntagmorgen startete man nach Clenze im LK Lüchow – Dannenberg.
Vor 5 Aufgaben wurden die Jugendlichen gestellt, die ihnen einen guten Wissensstand, Sportlichkeit und Teamfähigkeit abverlangten. Bei jeder Aufgabe können maximal 4 Punkte erreicht werden. Die Aufgaben bestehen aus einem 10 minütigen Fragenteil, bei dem Feuerwehr-, Politik- und Allgemeinwissen wichtig sind, einem 3 - teiligen Löschangriff nach der Feuerwehrdienstvorschrift 3, dazu ein Staffellauf über 1500 m (Mindestvorgabe 4:10 min), Kugelstoßen, wo eine Mindestweite von 55 m gefordert wird, sowie eine Schlauchstafette, bei der die Jugendlichen 8 C-Schläuche gerade auslegen und zusammenkuppeln müssen. Hier wird besonders die Teamfähigkeit gefordert. Die Mindestvorgabezeit beträgt 75 Sekunden. Zusätzlich wird das allgemeine Auftreten der Gruppe bei den Übungen bewertet. Diese wird bei jeder Aufgabe einzeln bewertet (max. 4 Punkte), zusammengezählt und durch 5 geteilt. Der Teiler fließt dann in die Bewertung mit ein.
Sehr gut lief es für die Bienenbüttler Nachwuchsbrandschützer. Von den möglichen 24 Punkten erreichten sie 21 Punkte und erzielten somit das beste Ergebnis aller 26 Jugendgruppen. Dieses Ergebnis ist die beste Motivation für die Jugendlichen, die alle die im Oktober beginnende Truppmannausbildung 1 absolvieren werden und somit die Feuerwehr Bienenbüttel verstärken werden. „Sie haben heute gezeigt, dass sie ihr Handwerk in der Jugendfeuerwehr gelernt haben und die nötige Teamfähigkeit, Disziplin und Freude für den Aktiven Dienst in der Feuerwehr mitbringen“, so Eisele voller Stolz über seine Schützlinge.