Jugendwehren verbringen erlebnisreiches Wochenende in Neubrandenburg
Am letzten Ferienwochenende folgten die Jugendwehren aus Bienenbüttel, Bad Bevensen und Emmendorf einer Einladung nach Neubrandenburg,
um am 10. Orientierungslauf der Jugendfeuerwehren teilzunehmen. Geknüpft wurde der Kontakt im Mai durch den Jugendwart aus Bienenbüttel und dem Ortsbrandmeister aus Neubrandenburg beim Internationalen Feuerwehrwettbewerb in Bienenbüttel.
Nach langer Fahrt ereichte man am späten Abend den Zeltplatz bei der FTZ Neubrandenburg. Da es schon fast dunkel war, wurde in windeseile das große gemeinschaftliche Schlafzelt und der Pavillion aufgebaut und eingerichtet. Derweil bereiteten andere schon den Grill vor, um sich nach getaner Arbeit mit Steaks und Bratwurst stärken zu können. Nach dem Essen funktionierte man den Grill zu einem gemütlichen Lagerfeuer um, an dem die jungen Brandschützer und Jugendwarte den Abend gemütlich ausklingen lassen konnten. Schon hierbei wurden erste Kontakte zu anderen Jugendwehren geknüpft.
Am Samstag hieß es früh Aufstehen und Frühstücken, begann der Orientierungslauf für die 1. Gruppen doch schon um 9 Uhr. Bei diesem Lauf mussten 13 Stationen, die auf 6,6 km verteilt waren, angesteuert werden. Ungewöhnlich und sehr anstrengend im Vergleich zu heimischen Veranstaltungen dieser Art war, dass die gesamte Strecke gelaufen statt gegangen wurde, da die reine Laufzeit einen sehr wichtigen Punkt in der Gesamtwertung beitrug. Diejenigen, die körperlich nicht ganz so fit waren, hatten hier doch ganz schön zu kämpfen. Highlights des Laufes waren sicherlich die Slalomtour auf dem See mit dem Schlauchboot und der Löschangriff mit Wasser, ähnlich des alten Traditionswettbewerbs der Aktiven in Niedersachsen. Beides auf Zeit versteht sich. Bei der Siegerehrung im Stadtzentrum belegte Bienenbüttel den 7., Emmendorf den 12. und Bad Bevensen den 13. Platz von insgesammt 23 Gruppen.
Nach dem Abendessen fand unter den Jugendwarten der Wettbewerb „Härtester Feuerwehrmann des Nordens“ statt, waren doch Jugendgruppen aus Mecklenburg Vorpommern., Brandenburg, Niedersachsen, und Schleswig Holstein im Lager vertreten. Insgesammt über 140 Jugendliche mit Betreuern.
Die Jugendwarte aus Bevensen, Emmendorf und Bienenbüttel schlugen sich wacker. Man konnte stolz sein, den 3., 7 und 9 Platz von 20 erreicht zu haben. Den restlichen Abend vergnügten sich nun noch Jung und Alt in der Lagerdisco oder am gemütlichen Lagerfeuer, bei dem so manche Bekanntschaft verfestigt und eine Freundschaft daraus wurde.
Am Sonntag hieß es wieder früh raus aus den Federn, Frühstücken, Zelte abbauen und die Sachen für die Heimreise zu verstauen. Nach der Abschlussveranstaltung, bei der alle Uelzener Gruppen Zusagen machten im nächsten Jahr wieder nach Neubrandenburg zu kommen, ging es am späten Vormittag wieder auf die lange Heimreise. Es sollte nicht lange dauern, dass nach den ganzen Anstrengungen der vergangenen Tage Ruhe im Bus einkehrte und alle Jugendlichen ins Reich der Träume entschwanden, wo sie nun von dem erlebten zehrten.