Jugendfeuerwehren besuchten FIZ der BF Hamburg
Zu einem Dienst der besonderen Art trafen sich Jugendliche und Jugendwarte
der Jugendfeuerwehren aus Bienenbüttel und Varendorf – Bornsen am Anfang der Osterferien. Unter Leitung des Jugendwartes aus Bienenbüttel, Markus Eisele, ging es früh morgens mit guter Laune und vier Kleinbussen auf die Reise nach Hamburg. Schon im Herbst letzten Jahres sicherte er sich einen Termin im FIZ (Feuerwehr–Info–Zentrum) der Berufsfeuerwehr Hamburg. 6 Monate sind zur Zeit einzuplanen, um einen Termin in dieser Bildungseinrichtung zu bekommen.
In der Hansestadt angekommen, schaffte man es nun es gerade noch so pünktlich nach langer und intensiver Parkplatzsuche in der Hamburger Innenstadt an der Hauptwache „Berliner Tor“ zu sein. Nach kurzer Begrüßung konnte einer der Jugendlichen gleich einmal in die Rolle eines Berufsfeuerwehrmannes schlüpfen und bekam die komplette Schutzausrüstung der Berufsfeuerwehrleute angezogen
Es folgte nun einer kleiner Film, der die Arbeit der Einsatzleitzentrale dokumentiert. Brandgefahren durch elektrische Geräte im Haushalt war nächster Themenpunkt. Anhand von gesammelten Exponaten konnte den Jugendlichen sehr anschaulich dargestellt werden, wo hier die Brandgefahren liegen und wie sie verhindert werden können. Während den Besuchern noch ein Film über ein Feuerzeug und dessen Folgen in einem Kinderzimmer vor Augen geführt wurde, füllte sich der Raum plötzlich mit Rauch (Kunstnebel). Unter der professionellen Anleitung des Dozenten wurden die Jugendlichen nun über das Verhalten in verrauchten geschlossenen Räumen geschult. Kriechend verließ man den Raum nun über einen Rettungsausgang in einen dunklen Gang, in dem durch leuchtende Pfeile am Boden und den Wänden, der Weg nach draußen aufgezeigt wurde.
Ein zu einem Fahrsimulator umgebautes Löschfahrzeug war sicherlich das Highlight des Besuches. Konnten die Jugendlichen hier doch den Nervenkitzel eines Feuerwehrmannes auf Einsatzfahrt selbst durchleben, indem sie das große Löschfahrzeug durch den Hamburger Stadtverkehr „steuerten“.
„Wohnungsbrand“ war das Einsatzstichwort dem sich die jungen Brandschützer stellten, wollte man doch herausfinden, ob man mit den Berufsfeuerwehrleuten mithalten kann. Man konnte sehr gut beobachten, wie der Adrenalinspiegel bei einigen stark anstieg, als man sich ankleidete, das Fahrzeug bestieg und mit Blaulicht und Martinshorn zum Einsatz „ausrückte“.
Anschließend ging es noch zu einer Fuhrparkbesichtigung, bei dem die u.a auch die Liegequalitäten in einem modernen NAW getestet wurden, welches gerade den jüngeren einigen Spaß bereitete.
Nachdem man sich verabschiedet hatte, ging es nun gut geschult und um viele Erfahrungen reicher wieder zurück nach Bienenbüttel, natürlich nicht ohne vorher beim „goldenem M“ in Winsen Station zu machen, um sich nach den Strapazen des Einsatzes zu stärken.
Bis zum Kreiswettbewerb werden sich die Jugendlichen nun ausgiebig auf den Bundeswettbewerb vorbereiten und zum Ausgleich den einen oder anderen Orientierungsmarsch am Wochenende absolvieren.