"Scupidou" - ein neuer Kamerad für die Jugendfeuerwehren
Die Jugendfeuerwehren der Einheitsgemeinde
Bienenbüttel haben ein neues Fahrzeug - den Scupidou. „Wenn junge Menschen
überaus aktiv sind,
müssen wir ihr Engagement unterstützen und dafür sorgen, dass sie auch von A
nach B bewegt werden können“, erklärt Bürgermeister Dieter Holzenkämpfer in
seiner kurzen Ansprache anlässlich der Fahrzeugübergabe. Auf Initiative von
Friedhelm Scheele, Gemeindebrandmeister Bienenbüttel, wurde ein nagelneuer Fiat
Scudo angeschafft, der sich ausschließlich über Werbung finanziert.
„Eine tolle Sache in Zeiten leerer Kassen. Hier ist die viel gerühmte PPP
(Privat Public Partnership) hauptsächlich mit Bienenbüttler Firmen umgesetzt
worden. Etliche zögerten nicht lange, brachten sich mit Werbung und Geld für das
neue Fahrzeug ein und zeigen damit auch ihre Verbundenheit dem
Feuerwehrnachwuchs gegenüber“, berichtete der Gemeindebrandmeister. Rund zwanzig
Firmen aus der Region Bienenbüttel werben mit ihren Logos auf dem Dieselfahrzeug
und sie können sicher sein, dass ihre Slogan oft auf den Straßen zu sehen sein
werden. Denn der Scupidou – wie die Jugendlichen das Fahrzeug sofort tauften -
steht rund siebzig aktiven Mitgliedern des Feuerwehrnachwuchses zur Verfügung.
Sie alle nehmen regelmäßig und zudem erfolgreich an Wettbewerben, Zeltlagern,
Orientierungsmärschen, sowie verschiedensten Veranstaltungen auf Kreis- und
Landesebene teil. Obwohl die vier Jugendfeuerwehren aus den Ortsteilen
Hohenbostel, Edendorf, Varendorf-Bornsen und Bienenbüttel auf eigene kleine -
teilweise schon Oldtimer Fahrzeuge – zurückgreifen können, ist diese Anschaffung
sehr nötig. Wie sollten die feuerwehrbegeisterten Jungen und Mädchen
beispielsweise sonst aus ihren abgelegenen Wohnorten zum Dienst kommen können,
wenn die Jugendwarte sie nicht fahren würden? „Mobilität ist für die heutige
Jugendarbeit der Feuerwehren deutlich wichtiger als früher“, sagt
Gemeindejugendwartin Marion Rühmann und freut sich mit den Jugendlichen über „Scupidou“.
Auch ihr Dank ging an die Gemeinde, die die laufenden Kosten des neuen
„Mannschaftstransporters“ der Jugendfeuerwehren übernimmt.