Orientierungsmarsch in Bienenbüttel
Bei herrlichem Wetter fand am
17.September der letzte Orientierungsmarsch der Jugendfeuerwehren im
Landkreis Uelzen statt. Damit ist die Saison 2005 beendet. Das Organisationsteam der Gemeindejugendfeuerwehr, um Marion Rühmann und Markus Eisele, war wochenlang mit der Vorbereitung beschäftigt. Jede der
neuen Stationen musste en Detail durchdacht und bepunktet sein. Treffpunkt, Versorgung und Betreuung der Gruppen bzw. der Stationen muss gewährleistet sein. Ziel und Start war das Gerätehaus der
Freiwilligen Feuerwehr Bienenbüttel. Insgesamt gingen 25 Gruppen
aus den Landkreisen Lüneburg, Harburg und Uelzen an den Start. Ausgerüstet mit Umgebungskarte, Laufzettel, Verpflegung und guter Laune zogen die 10- bis 18-jährigen Teilnehmer - in Gruppen zu mindestens sechs Personen - zum 6 Kilometer langen Marsch los. Rund drei Stunden benötigten die Gruppen für den Parcours rund um die Ilmenau.
Zehn Stationen, die dem Feuerwehrnachwuchs neben Geschicklichkeit sportlicher Ausdauer auch Mut abverlangten, mussten absolviert werden. Am spektakulärsten war wohl der Drahtseilakt über die Ilmenau. Mit Haken und Leinen gesichert überquerten die Mädchen und Jungen an zwei Drahtseilen das kühle Nass. Die Einen fanden es cool, die Anderen ließen lieber ihren Kameraden den Vortritt. Ins Wasser gefallen ist niemand. Mehr Fantasie oder Kreativität waren an der Station drei die unter dem Titel „wahre Kunst“ stand, gefragt: Aus Feuerwehrgeräten eine menschenähnliche Figur bauen, lautete hier die Herausforderung. In Windeseile ein Zelt ( SG 20) aufbauen oder eine Saugleitung mit sechs Saugschläuchen
verlegen hingegen verlangten Muskelkraft. Wesentlich einfacher erschien es den Mannschaften, einen Golfball durch einen 20 Meter langen B-Schlauch zu
manövrieren – auf Zeit versteht sich. So unterschiedlich die Aufgaben auch waren, eines hatten alle Stationen gemeinsam - ohne Teamgeist ging gar nichts. Und
darin liegt ja das Motto der Jugendfeuerwehren „Gemeinsam sind wir stark“. Bei hipper Discomusik, toller Versorgung - es gab sogar Chickennuggets - sprang dann auch der Spannungs-Funke bei der Siegerehrung über. Nach den Grußworten der stellvertretenden Bürgermeisterin Kirsten Piepenburg, dem Kreisbrandmeister Hans-Jürgen Hildebrand, der stellvertretenden Ortsbrandmeisterin Conni Basse und der Gemeindejugendwartin Marion Rühmann, begann die Siegerehrung.
Der erste Platz ging an die Jugendfeuerwehr Erbstorf, Landkreis Lüneburg; den zweiten Platz belegte die JF Eimke, Landkreis Uelzen und den dritten Platz errang die JF Deutsch-Evern, Landkreis Lüneburg. Die kompletten Ergebnislisten sind unter bienenbuettel.kjf-uelzen.de
eingestellt. Zum nächsten Highlight in Sachen Jugendfeuerwehr lädt jetzt die
Kreis-Jugendfeuerwehr ein. Es wird nach dem Schlaufuchs gesucht - ein Quizturnier in Zusammenarbeit mit der
VGH und tollen Gewinnchancen.
Mehr dazu unter www.kjf-uelzen.de