Besuch der Flughafenfeuerwehr in Hamburg

Mindestens 15 Jahre ist es her, dass unsere JF das letzte Mal eine Flughafenfeuerwehr besucht hat. Am 05.03.2005 sollte es wieder soweit sein. Bereits um 7:30 Uhr morgens in der Frühe trafen wir uns am Gerätehaus in Bienenbüttel. Zu unserer großen Überraschung präsentierte uns unserer Jugendwart Markus Eisele unsere neuen und fertig bestickten Jacken, die wir uns u.a durch die Unterstützung der Gemeinde Bienenbüttel beschaffen konnten. Die Übergabe konnte zu keinem besseren Zeitpunkt stattfinden, da es doch sehr kalt war (-8°C) an diesem Wochenende (danke Ingo, das Du sie so kurzfristig abholen konntest). Nach einer halben Stunde war endlich alles verteilt und wir konnten endlich starten. Die Stimmung auf der Fahrt nach Hamburg war sehr gut, waren doch alle gespannt, was es auf einem Flughafen so alles zu sehen gibt. In Hamburg angekommen, nutzten wir die Zeit, die wir zu früh dort waren, noch zu einem Rundgang durch die Schalterhallen des Flughafens, sowie zu einer kleinen Frühstückspause.
Pünktlich um 10 Uhr wurden wir durch Herrn Schwarz am Tor der Wache Nord abgeholt. Nach der Fahrt entlang der Start und Landebahn erreichten wir das „Gerätehaus“, von dem innerhalb von 3 Minuten die entlegensten Plätze des Flughafens durch die Einsatzkräfte erreicht werden können. Diese Zeit ist auf allen Europäischen Flughäfen gesetzlich vorgeschrieben.
Nach einer Einführung über die Personalstärke, Aufgabengebiete und einer Sicherheitsbelehrung begann die Führung durch die Fahrzeughallen. Die Flughafenfeuerwehr besitzt an bekannten Fahrzeugen 2 RTW´s (werden nur im Bereich des Flughafens eingesetzt), einen ELW sowie einen RW 2. Hier führte uns Herr Schwarz u.a einen Defribilator, sowie eine Wärmebildkamera vor. Im Anschluss begann der wirklich interessante Teil der Führung. 
Er begann mit vor Erstaunung ausgestoßenen uuuiiii und ooohhhh´s und einem Fahrzeug mit einer ausfahrbaren Treppe auf MAN Fahrgestell, mit der man u.a an die Ausgänge der Flugzeuge sowie auf Dächer von Gebäuden kommt. Diese Fahrzeug ist drei Monate alt, kostet 600.000 € und wurde in Lüneburg! (man höre und staune) gebaut. Als Höhepunkt wurden uns die Großlöschfahrzeuge (12000 l Wassertank) Typ Panter von Rosenbauer (Österreich) vorgestellt. Diese Fahrzeuge haben ein MAN Fahrgestell, was auch bei den Fahrzeugen der Bundeswehr eingesetzt wird. Kostenpunkt liegt hier bei 750.000 € pro Fahrzeug. Davon besitzt der Flughafen 3 Stück. Aufgrund der hohen Minusgrade konnte uns Herr Schwarz leider nicht die Leistung der Wasserwerfer vorführen, die eine Durchflussmenge von 6000 l Wasser / min haben. Wir durften aber damit vom Schaltpult aus „trocken“ damit üben. Nach 2 ½ Stunden wurden wir zum Abschluss noch durch die Atemschutzwerkstatt geführt, wo einige von uns noch das eine oder andere Gerät ausprobieren durften. 
Alles in allem war es ein sehr interessanter Vormittag, an dem man einige von uns kaum wieder erkannte (so ruhig und konzentriert beim zuhören ;-), den wir mit einem Mittagessen bei MC Donalds in Winsen gemütlich abschlossen.