Orimarsch in Oldenstadt

Am 29.06 sind wir wieder mit einer Gruppe beim Orimarsch „Rund um den Oldenstädter See“ der Jf Oldenstadt gestartet. Nachdem wir endlich um 11 Uhr 15 loskamen, obwohl schon um 10 Uhr 45 treffen war (es wurden Badesachen vergessen) war die Stimmung nicht so doll während der Fahrt. Einige waren doch noch ein wenig angeschlagen vom Samstagabend und waren daher ein wenig müde.
Als wir ankamen wurde die Stimmung nicht viel besser, da erst zwei Feuerwehrfahrzeuge auf dem Parkplatz standen, obwohl es schon um 9 Uhr beginnen sollte. Wir sollten starten um 11 Uhr 40. Tatsächlich waren auch erst 5 Gruppen gestartet, da der Marsch doch erst um 11 begann.
Die erste Station war auch nicht gerade der Brüller, es galt sich die fünf verschiedenen Farben auf 40! Feldern eines DinA4 Zettels zu merken und anschießend aufzumalen. Es ging weiter zur zweiten Station. Als wir ankamen wurden wir eingewiesen und dabei merkte man erst, dass wir schon bei Station 3 angelangt waren. Die Gruppe vor uns (Toppenstedt LK Winsen) hatte die Hinweisschilder so verstellt, dass wir falsch liefen. Dies wiederholte sich mehrmals während des Marsches, worauf wir aber nicht mehr hereinfielen.
Bei dieser Station galt es Feuerwehrtechnisches Gerät zu erraten und Fragen zu beantworten. Anschließen ging es zurück zu Station 2 (Knoten), wobei hierbei u.a. ein Krawattenknoten gebunden werden musste. Gut, dass Sara dabei war, sie war die einzige die es konnte.
Station 4 lag im Wald, wo Tiere und Pflanzen erkannt werden mussten. Bei Station 5 war Schlauch-Zielrollen angesagt. Station 6 war ein Spiel. Es galt mit einer Dose, angehängt an einem Feuerwehrgurt, Wasser in einen anderen Behälter zu transportieren.
Station 7 hat uns am meisten Spaß gemacht. Mit einem Ruderboot musste auf dem O-See um eine Boje herum zurück zum Ufer gerudert werden. Bei dieser Aktion sind Ingo, Markus, Tim und Wolle beinahe mit dem Boot „abgesoffen“, da von hinten Wasser ins Boot lief. Wir haben uns darüber sehr amüsiert.
Bei Station 8 musste eine Saugleitung komplett bis zum Kommando „ansaugt“ gekuppelt werden. Hierbei legten wir eine Zeit von 58 sec hin. Station 9 war wieder eine Sielstation mit Wassertransport. Bei der 10 und letzten galt es einen B-Schlauch so weit wie möglich auszurollen (18,5m).
Nach dem Marsch wurde erst einmal gemütlich gegessen und anschließend ging es wieder zum O-See. Die Kleinen waren die ersten und einzigen, die freiwillig schwimmen gingen. Bei den Ältern musste ein wenig nachgeholfen werden, was dazu führte, dass einer nach dem anderen (ausser Tanja, die hatte sich davon gemacht) unfreiwillig schwimmen ging. Als erstes musste Sara „dran glauben“, gefolgt von Vicky, Sladdy, Tim, Markus und Sabba (danke Wrestedt).
Außer uns war Wrestedt leider die einzige Gruppe, die ebenfalls am O-See baden ging (alle in Klamotten).
Ca. 17 Uhr 45 begann die Siegerehrung, bei der wir den zweiten Platz knapp hinter Höver-Oetzendorf (Glückwunsch) belegten.
Alles in allem kann man sagen, dass es allen nach anfänglicher Lustlosigkeit viel Spaß gemacht hat (O-See sei dank).

Es waren dabei:
Sara Godglück, Vicky Oster, Sabba, Tanja Albers, Tim (Jimbo) Radke, Markus (Bagger) Krahn, Ingo (Sladdy) Danath, Henning (Wolfgang) Simon, Phil Cordes und als Gast Steffen Nitsche. 
Jugendwart: Markus Eisele