Orimarsch in Höver

Am Samstag den 27.09.03 um 12 Uhr trafen wir uns am Gerätehaus, um am Orimarsch der Jugendfeuerwehr Höver anlässlich ihres 15 jährigen Bestehens teilzunehmen. Ausnahmsweise kamen wir diesmal ohne Verzögerungen los. In Höver angekommen, konnten wir pünktlich um 12 Uhr 40 starten.
Aufgrund dessen, das wir bei diesem O-Marsch nicht in Bestbesetzung starten konnten, malten wir uns nicht allzu große Chancen auf einen der vorderen Plätze aus. Aber schon nach Beendigung der 1. Aufgabe sollten wir eines besseren belehrt werden.
Es ging darum, 6 Saugschläuche zusammenzukuppeln und sie anschließend zu einem Ring zusammenzufügen. Wir schafften dies einer Zeit von 39,8 sec. Bestzeit!!!. Dies hätte sich keiner träumen lassen.
Bei der 2. Station mussten drei Kameraden eine Augebinde anlegen und unter Anweisung eine Stange in zwei gegenüberliegende Löcher innerhalb von drei Minuten so oft wie möglich einführen.
Bei Station 3 galt es Fragen aus der Landwirtschaft und der Natur zu beantworten, sowie verschieden Baumarten zu benennen.
Station 4 stand unter dem Stern der Knoten. Hier mussten u.a Zimmermannsstich, Schotenstich, Mastwurf, Kreuz- und Rettungsknoten sowie ein Krawattenknoten richtig erstellt werden.
Es folgte das Merken von Feuerwehrtechnischen Geräten, das in einem Anhänger mit Plane lag. Das schwierige an dieser Aufgabe war, das innerhalb von einer Minute alle Gegenstände zu Papier gebracht werden mussten. Wir schafften 10 von 12.
Station 6 war ein Geschicklichkeitsspiel. Hier musste ein Golfball so oft wie möglich durch einen B-Schlauch geführt werden. Hierzu hatte man 3 Minuten Zeit. Wir schafften dies zwei Mal + 3 ½ Meter = 43,5 m.
Die 7. Station war eine der schwierigsten. Man musste Mittels einer Kübelspritze kleine Luftballons mit Wasser füllen, zuknoten und dann auf einen Stahlhelm mit entsprechender Tragevorrichtung legen. Der Träger des Helms musste nun über einen Parcours laufen, ohne dass dabei der Ballon herunter fällt. Am Ende des Parcours wurde der Ballon in einen bereitgestellten Eimer entleert und die darin enthaltende Wassermenge in Punkte umgerechnet. Wir schafften 37 cm. Bis dato Bestmarke.
Station 8 drehte sich ganz und gar um Feuerwehrtechnische Fragen. Hierbei erreichten wir 45 von 62 möglichen Punkten.
Bei Station 9 musste man seine Treffgenauigkeit beim Leinenbeutelzielwurf unter Beweis stellen. Dazu wurde eine Torwand aufgebaut und der Leinenbeutel musste durch einen der beiden Öffnungen geworfen werden. Dies gelang uns leider nicht, wobei ich sagen muss, dass es verdammt schwer war und diese Aufgabe auch einige andere Gruppen nicht schafften.
Letzte Station stand wieder im Zeichen des Spieles. Man musste sich zehn Mal mit dem Kopf auf einem Hütchen liegend, um das Hütchen herum drehen. Anschließend lief man auf Kommando los, griff sich eine kleine Stange und musste gegen eine aufgehängte Glocke schlagen. Dies war das Zeichen für den nächsten aus der Gruppe. Aufgrund des Verlustes des Gleichgewichtes durch Schwindel, kam so mancher vom Weg ab, durchbrach die Begrenzungen oder legte sich auf die Nase.

Gespannt warteten wir nun auf die Siegerehrung, da wir nach unserer Überschlagsrechnung eigentlich unter den ersten liegen mussten. Zu unserer Verwunderung und auch Begeisterung belegten wir den 1. Platz vor Edendorf mit 18 Punkten!! Vorsprung. Mit diesem Ergebnis hatte vor dem Start keiner von uns so wirklich gerechnet. 

Abschließend möchte ich mich recht Herzlich beim Jugendwart von Höver, Florian Menklein und auch seinen Kameraden bedanken, da wir alle der Meinung waren, das die Stationen des O-Marsches sehr interessant und sehr gut durchorganisiert waren.


Sara

Mit dabei waren:
Henning (Wolle) Simon, Ingo (Sladdy) Dannath, Vicki Oster, Sabharika Balachandran, Phil Cordes, Benjamin (Benni) Stolze, Kilian Franke, Sara Godglück und Tanja Albers
Jugendwart: Markus Eisele